Traditionell verbringen wir rund um Weihnachten und den Jahreswechsel einige Tage im Fichtelgebirge – genau das Richtige, wenn man absolute Ruhe und Entspannung sucht und gerne durch weite, einsame Landschaft wandert.
Wir haben dieses Mal kein Tagebuch geführt, aber ein paar Impressionen stellen wir hier zur Verfügung:
Ein neuer Mitbewohner vor der Terrassentür. Er scheint sich sehr wohl zu fühlen:

Unsere zweite Wanderung (bei der Ersten war es zu kalt für die Kamera) unternahmen wir rund um Thierstein. Das ist der kleine Ort mit der Burgruine im Hintergrund der unendlichen Weite.

Das Besondere am Fichtelgebirge: manchmal sieht man kilometerweit einfach nichts außer Landschaft ….





… oder einem einsamen Bauernhof, …

…auf dessen Teich sich dank des schönen Wetters schon vergleichsweise viele Menschen tummelten.

Nochmal Thierstein aus der Nähe:

An unserem vorletzten Urlaubstag fing es dann doch noch an zu schneien. Als der Schneesturm etwas nachließ, sind wir noch einmal auf einen großen Spaziergang rund um die Porzellanstadt Selb gegangen. Leider wurde es dabei schon dunkel.
Selb-Stopfersfurth im Schnee:

Der Martin-Luther-Platz in Selb mit der St.-Andreas-Kirche:

Und natürlich mussten wir auch zum Bahnhof, an dem die Zeit stehen geblieben ist. Hier im und um den alten Lokschuppen haben die Selber Eisenbahnfreunde ein kleines Museum aufgebaut.



Mit Polarausrüstung ließen sich die Tempartauren aushalten.


Kein Hundertwasserhaus, aber auf jeden Fall ein Hingucker in der Innenstadt von Selb:

Gewerbeskulpturenpark im Schneetreiben:

Das ehemalige Verwaltungsgebäude der Hutschenreuther Porzellanfabrik:

So klein ist die Welt. Durch Zufall auf diesen Blog gestoßen, dachte ich mir: „Das kennst du doch?“ Ich lebe im Fichtelgebirge (ganz ohne Polarausrüstung, gnihihi – wobei, so kalt war es doch zur Weihnachtszeit gar nicht?). Ich empfehle auch mal einen Kurztrip im Sommer. Angenehme Temperaturen und man kann super mit dem Mountainbike die Landschaft erkunden. Sehenswert auch das Felsenlabyrinth und die Luisenburgfestspiele, sowie das Porzellanmuseum in Hohenberg.
@ sennerin: Nun müssen wir wohl zugeben, dass wir nicht zu rein touristischen Zwecken im Fichtelgebirge sind, da 50 Prozent der Familie zu den (Ex-) Ureinwohnern zählen. Das heißt, natürlich kann das FG auch sehr warm und sonnig sein (alles schon erlebt), aber wenn man seit ein paar Jahren in einer der wärmsten Ecken der Republik lebt, ist man halt verfroren. Aber keine Sorge, den Beweis wie schön es dort wirklich ist werden wir demnächst auf diesem Blog antreten…
Och, ich habe das Wetter hier schon mehr als einmal verflucht. Winter ist ja quasi von Ende September bis Juni… chchch! Bin schon auf neue Impressionen gespannt – bestimmt gibts auch für mich Neues zu entdecken.